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Scirocco III

Der Scirocco III wurde zunächst als Studie Iroc am 24. August 2006 in Berlin enthüllt. Seit August 2008 ist er unter dem alten Namen erhältlich (VW-interne Bezeichnung: Typ 13). Er wird bei der portugiesischen Volkswagen-Tochtergesellschaft VW Autoeuropa - Automóveis Ltda. in Quinta do Anjo (Kreis Palmela) produziert, wo auch der VW Eos, der VW Sharan und der Seat Alhambra gebaut werden.

Technisch basiert er auf der mit dem VW Golf V eingeführten VW-Plattform PQ35 mit Quermotor. Besonderheiten sind u. a. die Sportsitze hinten (umlegbar) mit Einzelsitzcharakter und Integralkopfstützen, die verdeckte B-Säule sowie das Adaptive Chassis Control genannte und gegen Aufpreis lieferbare adaptive Fahrwerk mit dreifach verstellbaren Stoßdämpfern, das sich der jeweiligen Fahrsituation anpassen lässt. Serienmäßig sind 17"-Leichtmetallräder, Lederlenkrad und -Bremshebel, höhenverstellbare Sportsitze, elektrische Fensterheber, ESP, Klimaanlage, Bremsassistent, sechs Airbags und geschwindigkeitsabhängige Servolenkung.

Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2008 setzte VW drei 239 kW (325 PS) und 320 Nm starke Scirocco GT24, die Rennversion des neuen Scirocco, ein. Im Feld der über 200 Fahrzeugen wurden Rang 11 und 15 im Gesamtklassement erzielt, jeweils mit Hans-Joachim Stuck neben anderen am Steuer. 2009 erzielte der bestplatzierte VW Scirocco GT24 Rang 15, gefolgt von den Teamkollegen im erstmals gestarteten VW Scirocco GT24-CNG (Erdgasantrieb) auf Rang 17, welcher gleichzeitig den Sieg in der Klasse „Alternative Kraftstoffe“ einfuhr.

Motoren und Technische Daten

Für den Scirocco III waren zunächst nur zwei Ottomotoren lieferbar, ein 1,4-Liter-TSI mit 118 kW (160 PS) und der 2,0-Liter-TSI mit 147 kW (200 PS). Im Herbst 2008 folgten der 1,4-Liter-TSI mit 90 kW (122 PS) und der 2-Liter-TDI-Dieselmotor mit 103 kW (140 PS), im Mai 2009 der 2-Liter-TDI-Dieselmotor mit 125kW (170 PS). Seit 2010 gibt es den 2,0-l-TSI-Motor wie bereits im Golf VI mit 155 kW (211 PS).

Alle Motoren sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Wahlweise ist beim Benzinmodell mit 147 kW bzw. 155 kW und dem Dieselmotor ein Sechsgang-Direktschaltgetriebe (DSG) mit Lenkradschaltwippen erhältlich; der 1,4-Liter-TSI mit 118 kW ist mit einem Siebengang-Direktschaltgetriebe lieferbar. Seit Ende 2009 gibt es ein sportliches Topmodell namens Scirocco R, welches mit dem 2,0-l-TSI-Motor mit 195 kW (265 PS), Sechsgang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-DSG ausgestattet ist.

Quelle: Wikipedia